Umziehen, neu bauen, oder renovieren? Der Branchenverband des deutschen Handwerks rechnet dieses Jahr mit einem deutlichen Plus und deutlich mehr Jobs. Die Betriebe seien teilweise sieben bis neun Wochen ausgebucht, da immer mehr Menschen in die Renovierung ihrer Küchen und Bäder investieren. Außerdem zeigt der Trend in Richtung Maßnahmen zur Energieeinsparung. Solaranlagen, bessere Dichtungen an Fenstern und Türen, sowie neue Heizkörper sind laut dem Generalsekretär des Deutschen Handwerks Holger Schwannecke für viele Menschen lohnender geworden.
Der Branchenverband rechnet demnach mit einem Umsatzplus von mindestens fünf Prozent und ca. 25000 neuen Arbeitsplätzen. Trotz der Euro-Krise bleiben die Firmen optimistisch; laut einer Umfrage wollen 82 Prozent aller Handwerksunternehmen keinen Mitarbeiter entlassen. Lediglich zehn Prozent sind von der Euro-Krise betroffen und müssen Mitarbeiter abgeben. Doch die restlichen acht Prozent geben an, sogar neue Mitarbeiter einzustellen, berichtet der Generalsekretär Schwannecke.
Von Lohnsteigerungen ist zwar nicht die Rede, aber sollte diese aktuelle Hochrechnung stimmen, ist die nahe Zukunft des deutschen Handwerks schonmal gesichert. Falls sich diese Prognose auch positiv auf die anderen Wirtschaftszweige auswirkt, so könnte dies für die deutsche Wirschaft ein sehr erfolreiches jahr 2012 werden.

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